Frankfurter Stadtwappen

Frankfurt am Main

Im Bundesland Hessen liegt Frankfurt am Main. Die Stadt ist mit über 659.000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt in Deutschland. Die Stadt zieht sich in eine Fläche von 248,31 km². Frankfurt ist ein sehr bedeutendes europäisches Messe-, Finanz- und Dienstleistungszentrum. Der Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank, der Frankfurter Messe und der Frankfurter Wertpapierbörse ist in Frankfurt. Auch ein sehr wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist die Stadt mit dem Hauptbahnhof, dem Frankfurter Kreuz und dem Frankfurter Flughafen und seiner zentralen Lage.

Mit 5,8 Millionen Einwohnern im gesamten Rhein-Main-Gebiet ist zweitgrößte deutsche Metropolregion nach dem Rhein-Ruhr-Gebiet Deutschlands. Des Weiteren ist Frankfurt auch durch seine Skyline weit bekannt. Die Wolkenkratzer gehören zu den höchsten Gebäuden in Europa.

In 46 Ortsteile ist die Stadt eingeteilt, die dann in 118 Stadtbezirke unterteilt ist. Der Ortsteil Sachsenhausen-Süd ist der flächenmäßig größte Ortsteil. Bei den meisten Stadtteilen handelt es sich um eingemeindete Vororte oder ehemalige Städte. Bis vor der Eingemeindung bestand Frankfurt aus den heutigen Stadtteilen Altstadt, Bahnhofsviertel, Innenstadt, Gutleutviertel, Gallus, Westend, Ostend, Riederwald, Sachsenhausen und einigen Teilen von Nordend. Im Jahre 1877 wurden zahlreiche Gemeinden in die Stadt Frankfurt eingegliedert, wodurch die Stadt immer größer wurde.

Die Geschichte von Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt am Main wurde urkundlich das erste mal 794 erwähnt. Ab dem Jahre 1562 wurde in Frankfurt der Kaiser gekrönt. Die letzte Krönung war 1792 Habsburger Franz II. Im Jahre 1816 bis 1866 war in Frankfurt der Sitz des Deutschen Bundes. In den deutschen Staaten kam es 1848 zur Märzrevolution, weshalb eine Nationalversammlung einberufen wurde, die in der Frankfurter Paulskirche tagte. Die Stadt zählte 1875 das erste Mal über 100.000 Einwohner.

Die Annexion war für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt vorteilhaft. Durch die Annexion wurde aus der Stadt ein Industriezentrum. Im Laufe der nächsten Jahrzehnte wurden viele umliegende Ortschaften eingegliedert, wodurch Frankfurt im Anfang des 20. Jahrhunderts für kurze Zeit die flächenmäßig größte Stadt in Deutschland war.

Auf Grund von Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg wurde Frankfurt etwa zu 70 % zerstört. Es betraf vor allem die Alt- und Innenstadt. Durch den Wiederaufbau in den 50er Jahren ging viel von dem mittelalterlichen Stadtbild verloren. Im Jahr 1928 zählte die Stadt erstmals mehr als 500.000 Einwohner. Während der Nachkriegszeit entwickelte sich Frankfurt bis zur heutigen Wirtschaftsmetropole. 1998 wurde die Stadt Sitz der Europäischen Zentralbank.

Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main

In Frankfurt am Main gibt es diverse Sehenswürdigkeiten. Einige davon sind unter anderem die Frankfurter Börse, die alte Nikolaikirsche, die alte Oper, der Eiserne Steg, das Gutenberg-Denkmal, das deutsche Filmmuseum, der Maintower, das Goethehaus bzw. Goethemuseum, das Bankenviertel, der Kaiserdom St. Bartholomäus, der Palmengarten, die Paulskirche, das Römer Rathaus und die Zeil, welches eine sehr bekannte Einkaufsmeile ist.

Spezialitäten aus Frankfurt am Main

Frankfurter Spezialitäten sind vor allem der Apfelwein, die Rippchen mit Kraut und der Handkäs mit Musik. Des Weiteren gibt es die aus Schweinefleisch hergestellten Frankfurter Würstchen und die Frankfurter Rindswurst. Weitere Delikatessen aus Frankfurt sind beispielsweise die Grüne Sauce aus sieben Kräutern, die Frankfurter Brenten und der Frankfurter Kranz.