Stadtwappen von Dortmund

Dortmund

Die Stadt Dortmund ist eine der Großstädte im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie ist mit einer Fläche von 280,31 km² und einer Einwohnerzahl von mehr als 580.000 Einwohnern die größte Stadt im Ruhrgebiet und die siebtgrößte Stadt fast gleich mit Stuttgart und vor Essen in Deutschland. Sie ist flächenmäßig auf dem 18. Platz der flächengrößten Städte in Deutschland. Dortmund ist des Weiteren das Wirtschafts- und Handelszentrum von Westfalen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 2.094 Einwohner je km². Jedoch sinkt die Einwohnerzahl seit Jahren.

Früher war Dortmund eine wichtige Reichs- und Hansestadt, die sich mittlerweile von einer Industriemetropole zu einem bedeutenden Dienstleistungs- und Technologiestandort in Nordrhein-Westfalen entwickelt. In der Vergangenheit war die Stadt bekannt durch Stahl, Bier und Kohle, welches sich heute zu einem Zentrum des Einzelhandels und der Versicherungswirtschaft entwickelt hat. Das wohl bekannteste Aushängeschild der Stadt Dortmund ist der Fußballverein Borussia Dortmund. Des Weiteren sind die Reinoldikirche, der Florianturm und das Dortmunder U die Wahrzeichen der Stadt. Und auch sehr bekannt ist der im Stadthafen beginnende und in den Norden führende Dortmund-Ems-Kanal.

Die Geschichte von Dortmund

Der erste urkundliche Eintrag der Stadt im Werdener Urbar war um das Jahr 882. Das Werdener Urbar war das Heberegister des Klosters Werden. Die erste Erwähnung des Dortmunder Marktrechts war 990. Unter dem König Friedrich Barbarossa fand 1152 ein Hoftag statt. Das Braurecht wurde der Stadt im Jahre 1293 verliehen. Bis zum Jahr 1802 war Dortmund, welches zum Niederrheinisch-Westfälische Reichskreis gehörte eine freie Reichsstadt. Die Stadt kam dann als Exklave zum Fürstentum Oranien-Nassau. 1815 fiel Dortmund nach dem Sieg über Napoleon an die preußische Provinz Westfalen ab. Zwei Jahre später wurde die Stadt zum Sitz eines Landkreises innerhalb des Regierungsbezirks Arnsberg. Erst im Jahr 1875 schied Dortmund als Stadtkreis aus diesem Bezirk aus.

Die Grenze von 100.000 Einwohnern überschritt Dortmund im Jahr 1895. Die Kohlenförderung und die Stahlverarbeitung begannen etwa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Dadurch erarbeitete sich Dortmund einen Aufstieg und einen Wandel zu einer Industriestadt. Die Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals hat weiterhin zu der wirtschaftlichen Entwicklung geführt. Die Eingemeindungen einiger kleinerer Städte und Gemeinden begann im Jahr 1905.

Durch Eingemeindung der Stadt Hörde und des Landkreises stieg die Einwohnerzahl 1929 auf etwa 536.000 Einwohner. Durch den Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt stark zerstört und entvölkert. Es wurden im April 1945 nur noch 340.000 Menschen in der Stadt gezählt. Die Innenstadt lag etwa zu 98 % in Trümmern. Die Innenstadt sollte laut zeitgenössischen Berichten erst nicht wieder aufgebaut werden. Der Höchststand der Einwohnerzahl war im Jahr 1965 mit rund 657.000 Einwohnern.

Sehenswürdigkeiten in Dortmund

Im Dortmunder Theater, welches 1904 gegründet wurde, sind Ballett, Oper und Schauspiel sowie ein Kinder- und Jugendtheater zu finden. Weitere Theater sind unter anderem das Theater Fletch Bizzel, das Theater im Depot, das private Theater Olpketal, das nostalgische Puppentheater im Westfalenpark, die Märchenbühne und die Aula am Ostwall. Für klassischen musikalischen Besuch eignet sich das Konzerthaus in Dortmund.

Museen in Dortmund sind beispielsweise das Museum am Ostwall, das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, das Museum Adlerturm, das Museum für Naturkunde, das deutsche Kochbuchmuseum, das westfälische Schulmuseum, das westfälische Industriemuseum, die deutsche Arbeitsschutzausstellung, das Brauereimuseum, die Ausstellung an der Steinwache und das Hoesch-Museum.

Nennenswerte und anschauliche Bauwerke in Dortmund sind des Weiteren das Alte Stadthaus, die Krügerpassage, der RWE-Tower, das IWO-Hochhaus, das Sparkassen-Hochhaus City-Skyline, das Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, das Dortmunder U, das alte Hafenamt, das Mahnmal Bittermark, die ehemalige Kokerei Hansa, die alte Kolonie Eving, das Besucherbergwerk Graf Wittekind und der Wasserturm des Dortmunder Südbahnhofes.

Schlösser und Burgen sind auch in Dortmund zu finden. Es sind zum Beispiel die Hohensvburg, die Hörder Burg, das Wasserschloss Haus Dellwig, das Wasserschloss Haus Rodenberg, das Wasserschloss Haus Bodelschwingh, das Schloss Brünninghausen mit Schlosspark und das Schloss Wischlingen.

Die verschiedensten Kirchen sind die Reinoldikirche, die Marienkirche, die Petrikirche, die Nicolaikirche, die Lutherkirche und die Kreuzkirche. Grünflächen innerhalb Dortmunds sind unter anderem die Kaisergärten, der Rombergpark, der Dortmunder Zoo, der Fredenbaumpark, der Hoeschpark, der westlich der Innenstadt angelegte Westpark und der Tremoniapark.

Besuchens werte regelmäßige Veranstaltungen sind beispielsweise die Nelly-Sachs-Preisverleihung, die internationalen Kulturtage, das Frauenfilmfestival femme totale, das Tanz- und Theaterfestival, der Tag des offenen Denkmals, die Dortmunder Museumsnacht, der Dortmunder Weihnachtsmarkt, das 6-Tage-Rennen und der Mayday.

Spezialitäten aus Dortmund

Eines der bekanntesten Spezialitäten aus Dortmund ist das Dortmunder Bier. Des Weiteren gibt es die westfälischen Spezialitäten wie Pfefferpotthast mit Pumpernickel, das Möppkenbrot, der Salzkuchen und Panhas.